Liebe KollegInnen,

herzlich willkommen auf unserer Website. Wir möchten Ihnen gerne im Folgenden die Informationen vermitteln, die für eine Kooperation mit uns, für die Vermittlung von Klienten und erwachsenen Klienten und insbesondere für die Vermittlung von Eltern und Kindern wichtig sind.

Wir sind eine Einrichtung, in der abhängigkeitskranke Eltern zusammen mit ihren Kindern sowie ledige Klienten an Therapien teilnehmen können. Wir auch eine stationäre Jugendhil-feeinrichtung, in der die Kinder, deren Eltern an Langzeittherapien teilnehmen, parallel an stationären Jugendhilfemaßnahmen teilnehmen können, um die Folgen einer vor- und nach-geburtlichen Entwicklung in abhängigkeitskranken Elternhäusern auszugleichen.

Wir sind für die Therapie der erwachsenen Klienten eine Einrichtung der medizinischen Rehabilitation nach dem SGB VI, dies ist der Fachausdruck für Drogenlangzeittherapien und den Bereich der Therapien für Kinder und Jugendliche eine stationäre Einrichtung der Jugendhilfe nach § 34 SGB VIII, in denen Eltern Angebote nach § 27 ff. SGB VIII angeboten werden.

Wir haben insgesamt Plätze für 21 erwachsene Klienten und bis zu 25 Kinder und Jugendliche. Seit der Gründung unserer Einrichtung im Jahre 1993 haben wir insgesamt 700 Therapien abgeschlossen und mit 300 Kindern und Jugendlichen an stationären Jugendhilfemaßnahmen teilgenommen. Insgesamt sind in dieser Zeit 32 Kinder in der Kinderklinik Lüneburg geboren worden, deren schwangere Mütter in unserer Einrichtung an einer stationären Therapie teilgenommen haben.

Da wir wissen, dass es für die Vermittlung von Familien in stationäre Therapien und Jugend-hilfemaßnahmen umfangreiche Fragen geklärten werden müssen, möchten wir Ihnen gerne im Folgenden die Informationen vermitteln, zu denen Sie möglicherweise in der professionellen Versorgung von abhängigkeitskranken Eltern und ihren Kindern Fragen haben.

Prof. Dr. Ruthard Stachowske · Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch
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Die ungeliebten Wahrheiten. Kinder in drogenkranken Familiensystemen

Die Lebensentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus drogenkranken Familien wird durch eine komplexe Dynamik bestimmt, die aus der Interaktion zwischen vor- und nachgeburtlicher Entwicklung der Kinder entsteht. Viele Kinder, die im Verlaufe der Schwangerschaft an dem Substanzmissbrauch ihrer Mutter partizipiert haben, fallen durch ein retardiertes Krabbel- und Lauflernalter, eine verzögerte Sprachentwicklung und in späteren Entwicklungsphasen hyperaktive Reaktionen auf. So zeigt sich der Zusammenhang zwischen dem maternalen polytoxikomanen Drogen- und Medikamentenkonsum in der Schwangerschaft und diesen Störungsbildern beim Kind im Verlaufe seines Lebens. Die komplexen Zusammenhänge zwischen vorgeburtlichen Einflussfaktoren und nachgeburtlichen, lebensbeeinflussenden Auswirkungen werden im Folgenden anhand der Lebensgeschichte eines Kindes, hier Johanna genannt, erläutert. Ihre Lebensgeschichte ist weitgehend typisch für Kinder aus drogenkranken Familiensystemen.

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Weitere Fachinformationen

Informationsveranstaltung des Jugend- und Sozialamts Frankfurt am Main,
21. April 2010, 14:00 bis 18:00 Uhr

Prof. Dr. Ruthard Stachowske, Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, analysierte in seinem Vortrag die Hintergründe des Lebens, Leidens und Sterbens von Kindern, deren Eltern drogenkrank sind. Erarbeitet eine komplexe Ursachenanalyse der Lebensrealitäten dieser Kinder und beachtet dabei auch den (professionellen) Kontext mit dem Ziel, den Schutz der Kinder durch dieses Wissen zu verbessern.

Wir stellen Ihnen hierzu folgende Unterlagen zur Verfügung:

Weiter Informationen: www.stachowske.de

 

Familienorientierte stationäre Drogentherapie

Die Realisierung eines ganzheitlichen familienorientierten stationären Drogentherapiekonzeptes setzt voraus, dass ein institutioneller Rahmen und eine suchttherapeutische Orientierung besteht, von der ausgehend drogentherapeutische Prozesse initiiert. Das Konzept der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist abgeleitet aus dem Buch von Ruthard Stachowske, "Familienorientierte stationäre Drogentherapie" (Neuland-Verlag 1994). Das Buch ist die wissenschaftliche Grundlage für die Arbeit in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Es kann im Buchhandel oder über die Jugendhilfe gGmbH erworben werden.

Weitere Publikationen finden Sie auf der Webseite der ImFT

 

Konzeption

Die konzeptionellen Grundlagen unserer Arbeit werden in den folgenden Publikationen dargestellt:

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Fachtagung / Kongress 2009

Am 20. Februar fand in der TG Wilschenbruch die 4. Fachtagung "Drogen, Schwangerschaft und Lebensentwicklung der Kinder - Das Leiden der Kinder in drogenkranken Familien" statt. Am 21.02.2009 schloss sich der Kongress " Vom 'State of the Art' der Versorgung von Kindern in drogenkranken Familien zum Recht dieser Kinder auf bestmögliche Versorgung" an.

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Interessante Links

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Therapiekette Niedersachsen

Die TG Wilschenbruch und die Jugendhilfe Lüneburg ist Mitglied der Therapiekette Niedersachsen